Nach der Heizungs-Novelle: was jetzt wirklich für dich gilt.
Die 65-Prozent-Pflicht ist gefallen — die Förderung von bis zu 70 % bleibt. Rechne in 30 Sekunden aus, wie viel Zuschuss dir zusteht und was der Umstieg am Ende kostet. Neutral, ohne bezahlte Rankings.
Wie viel Förderung steht dir zu?
Alle Boni der aktuellen BEG-Richtlinie in einem Rechner. Kein Login, keine E-Mail nötig — die Zahl siehst du sofort.
Richtwert nach BEG-Systematik, Juli 2026. Verbindlich sind BAFA/KfW-Bescheid und das Fachbetrieb-Angebot.
Welche Heizung passt — und was kostet sie?
Seit der Novelle darfst du frei wählen. Frei heißt aber nicht gleich wirtschaftlich. Die wichtigsten Optionen im Überblick, Richtwerte für ein Einfamilienhaus im Bestand.
| Heizung | Kosten (vor Förderung) | Betrieb | Förderung | Status |
|---|---|---|---|---|
Wärmepumpe (Luft/Wasser) Höchste Förderung (bis 70 %), niedrigste Betriebskosten bei guter Dämmung. Der Standardfall. | 16.000–30.000 € | niedrig | bis 70 % | GEG-konform |
Erd-/Sole-Wärmepumpe Effizienter als Luft-Wärmepumpe, aber teurer wegen Erdbohrung. Effizienz-Bonus möglich. | 24.000–40.000 € | niedrig | bis 70 % | GEG-konform |
Hybrid (Wärmepumpe + Gas) Sinnvoll bei schlecht gedämmten Altbauten als Brücke — der Gasteil bleibt aber ein Kostenrisiko. | 18.000–32.000 € | mittel | bis 70 % | bedingt |
Pellet-/Biomasseheizung Option ohne Fußbodenheizung. Zusätzlicher Emissionsminderungszuschlag möglich, aber Lager nötig. | 20.000–35.000 € | mittel | bis 70 % | GEG-konform |
Neue Gasheizung Nach der Novelle 2026 wieder erlaubt, aber ohne Förderung und mit steigendem CO₂-Preis ein Risiko. | 8.000–14.000 € | hoch | keine | Auslaufmodell |
Neutral, nicht verkauft
Wir werden über vermittelte Anfragen vergütet — nicht dafür, eine bestimmte Heizung nach oben zu schreiben. Reihenfolgen bleiben datenbasiert.
Zahlen statt Werbung
Förderregeln, Kostenspannen und Fristen pflegen wir aus BAFA/KfW-Quellen und aktualisieren sie mit Datum — nicht aus Herstellerbroschüren.
Du behältst die Kontrolle
Der Rechner läuft ohne Anmeldung. Angebote forderst du nur an, wenn du willst — unverbindlich und kostenlos.
Erst verstehen, dann entscheiden
Die wichtigsten Fragen rund um Förderung, Kosten und Gesetzeslage — kurz und ehrlich beantwortet.
Vom Richtwert zum echten Angebot
Der Rechner gibt dir die Größenordnung. Was dein Haus konkret kostet, sagt dir nur ein Fachbetrieb mit Heizlastberechnung vor Ort. Wir holen dir dafür bis zu drei unverbindliche Angebote aus deiner Region — damit du Preise wirklich vergleichen kannst.
- Geprüfte Fachbetriebe aus deiner Nähe
- Bis zu 3 Angebote zum Vergleichen
- Kostenlos und unverbindlich
Kurz erklärt
Ist die Wärmepumpe nach der GEG-Novelle 2026 noch Pflicht?+
Nein. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vom 10. Juli 2026 entfällt die pauschale 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien beim Heizungstausch. Eigentümer dürfen frei wählen — Wärmepumpe, Hybrid, Fernwärme, Biomasse, sogar neue Gasheizungen. Gefördert wird aber weiterhin nur der Umstieg auf klimafreundliche Heizungen. Verbindlich ist der Gesetzestext — das ist keine Rechtsberatung.
Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe 2026?+
Über die BEG-Einzelmaßnahmen sind bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich: 30 % Grundförderung, bis 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus (alte fossile Heizung, Selbstnutzer), bis 30 % Einkommens-Bonus (Haushaltseinkommen bis 40.000 €) und 5 % Effizienz-Bonus. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit gedeckelt — der maximale Zuschuss liegt also bei 21.000 €. Unser Förderrechner zeigt dir deinen Richtwert.
Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?+
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau liegt im Bestand meist zwischen 16.000 und 30.000 €, eine Erdwärmepumpe wegen der Bohrung höher. Nach Förderung sinkt der Eigenanteil deutlich — bei voller Förderung teils auf wenige tausend Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Gebäude, Dämmung und Heizlast ab; verbindlich ist erst das Angebot eines Fachbetriebs.
Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau überhaupt?+
Oft ja — entscheidend sind die nötige Vorlauftemperatur und der Dämmzustand. In gut sanierten Altbauten arbeitet eine Wärmepumpe effizient. Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann eine Hybridlösung als Brücke sinnvoll sein. Eine Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb schafft Klarheit, bevor du dich festlegst.